Event Type 2026
JAN

Carmen-Maja Antoni ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen des Landes - markant, unverwechselbar. Ob als Krauses Schwester in der erfolgreichen Reihe des rbb oder auf der Bühne des Berliner Ensembles. Wenn
Carmen-Maja Antoni ist eine der bekanntesten Schauspielerinnen des Landes - markant, unverwechselbar. Ob als Krauses Schwester in der erfolgreichen Reihe des rbb oder auf der Bühne des Berliner Ensembles. Wenn sie nicht vor der Kamera steht, begeistert sie ihr Publikum mit Lesungen aus ihrer Autobiografie oder ist eine liebevolle Großmutter. Grade ist sie 80 geworden.
JOHANNA SCHALL wurde in Berlin geboren und begann dort am Deutschen Theater als Elevin ihre Theaterausbildung (Mentor: Alexander Lang). 1982 absolvierte sie ihre Schauspielprüfung an der Schauspielschule „Ernst Busch“ Berlin. Im Anschluss daran erhielt sie ihr erstes festes Engagement als Schauspielerin am Kleist-Theater in Frankfurt/Oder. Von 1982 bis 1997 war sie Ensemblemitglied des Deutschen Theaters Berlin, wo sie u.a. mit den Regisseuren Alexander Lang, Heiner Müller, Frank Castorf, Katja Paryla, Michael Gruner und Thomas Langhoff zusammenarbeitete und 1992 mit ihrer ersten Regiearbeit, „Der Pelikan“ von August Strindberg, debütierte. Fortan arbeitete sie als Theaterregisseurin, u.a. am Schauspielhaus Leipzig, Theater Chemnitz, Deutschen Theater Berlin, Theater Bremen, Theater Augsburg und am Badischen Staatstheater Karlsruhe, sowie als Gastdozentin an verschiedenen Schauspielschulen in Berlin, Potsdam, Graz und Leipzig. Von 2002 bis 2007 war sie Schauspieldirektorin am Volkstheater Rostock. Nach einem zweijährigen Zwischenspiel als Gastprofessorin an der University of Toronto, arbeitet sie wieder als freischaffende Regisseurin und, gelegentlich als Autorin, Schauspielerin und Dozentin.
Die Unermüdliche: Carmen-Maja Antoni – ein Porträt - hier anschauen
Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet.Eintritt
Karten an der Abendkasse: 34 €
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Unfassbar: Seit nunmehr 30 Jahren begegnen sich Preußenkönig Friedrich II. – der Große! – und sein renitenter Nachbar, der Müller Grävenitz, am virtuellen Gartenzaun zwischen Schloss und Mühle. Im Oktober
Unfassbar: Seit nunmehr 30 Jahren begegnen sich Preußenkönig Friedrich II. – der Große! – und sein renitenter Nachbar, der Müller Grävenitz, am virtuellen Gartenzaun zwischen Schloss und Mühle. Im Oktober 1995 lief auf Antenne Brandenburg die allererste Folge dieser wöchentlichen Satire, die Autor und Antenne-Moderator Andreas Flügge als Kurzhörspiele fürs Radio – und auch für die Bühne – schreibt.
Fußend auf der überlieferten Legende, wonach der König dem Müller die Mühle nehmen will, entspinnt sich so der schönste Nachbarschaftsstreit, bei dem der Anachronismus zur Methode wird. Fast 1500 Mal haben sich die beiden bisher im Radio in den Haaren gehabt, sind inzwischen fest in der Kleinkunstlandschaft verwurzelt und denken nicht daran aufzuhören. Nach wie vor hadern sie über Gott und die Welt, den alltäglichen Irrsinn und manchmal auch über die Fliege an der Wand. Da logiert die Schadenfreude, Mutterwitz paart sich mit Weisheit und große Politik wird kleingelacht.
„Hurra, die dritten Zehne“ bringt die gegenseitige Nachbarschaft abermals an ihre Grenzen und präsentiert zwei Nachbarn, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber es ohne einander eben auch nicht aushalten. Soviel Spaß hat Preußen noch nie gemacht!
Mit den Originalen aus dem Radio: André Nicke (König) und Andreas Flügge(Müller).
Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnetEintritt
Karten an der Abendkasse: 39 €
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Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin - das ist die letzte Zeile eines der bekanntesten Gedichte von Thomas Brasch. Und es ist eine Schlüsselzeile für den Schriftsteller, Dramatiker
Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin - das ist die letzte Zeile eines der bekanntesten Gedichte von Thomas Brasch. Und es ist eine Schlüsselzeile für den Schriftsteller, Dramatiker und Filmemacher, von dem der Theatermann Claus Peymann sagte, sein Leben sei ein «wüster Roman» gewesen, «ein Roman über Ost und West».
Geboren im englischen Exil der jüdisch-kommunistischen Eltern, aufgewachsen und renitent geworden in der DDR, die er 1976 verließ, um auch in der BRD nie anzukommen, und erst recht nicht im vereinten Deutschland.
In seinen Gedichten, Theaterstücken und Filmen konfrontiert er scharfsinnig, kraftvoll und originell gesellschaftliche Widersprüche in einer Dringlichkeit, die aktueller ist denn je.
In ihrem Debütroman „Ab jetzt ist Ruhe“ erzählt Marion Brasch die Geschichte ihrer Familie. Jetzt rückt sie ihren großen Bruder Thomas in den Mittelpunkt. Wonach hat er sich gesehnt und woran gerieben? Was trieb ihn weg von seiner Familie und schließlich aus seinem Land? In einer Collage aus Text, Szenen und Film hat sie diese Fragen zu einer Geschichte verwoben.
Foto Marion Brasch: Moritz Haase
Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet.Eintritt
Karten an der Abendkasse: 34 €
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F&W, dass sind vom Leben geschriebene Texte gepaart mit virtuoser Gitarrenmusik und einer guten Portion Comedy, ein Stück Berlin für die Ohren. Warnhinweis: Nicht frei von bissiger Ironie Gehen
F&W, dass sind vom Leben geschriebene Texte gepaart mit virtuoser Gitarrenmusik und einer guten Portion Comedy, ein Stück Berlin für die Ohren.
Warnhinweis: Nicht frei von bissiger Ironie
Gehen Sie mit auf eine Reise zwischen Melancholie und Sarkasmus, um die Widrigkeiten des Lebens mit Seitenblick und Augenzwinkern zu betrachten. Ein Programm jenseits und fernab von allen Trends und Mainstream, handgemacht und authentisch.
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 34 €
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Das aktuelle Programm gemeinsam mit Lina Wendel Lina Wendel, bekannt aus Film und Fernsehen (Die "Füchsin"), und Gisela Oechelhaeuser, Grande Dame des politischen Kabaretts, unterhalten Sie mit eigenen Texten und mit
Das aktuelle Programm gemeinsam mit Lina Wendel
Lina Wendel, bekannt aus Film und Fernsehen (Die "Füchsin"), und Gisela Oechelhaeuser, Grande Dame des politischen Kabaretts, unterhalten Sie mit eigenen Texten und mit Texten von Philipp Schaller.
Sie bieten ein Panoptikum von Frauenfiguren, die in ihrem Kampf gegen die Tücken des Lebens mal verzweifeln, mal böse werden, die am Ende aber immer auch mit Ihnen zusammen lachen können. Auch lachen können über sich selbst und ihre Versuche, vor den Gefahren des Lebens davonzulaufen.
Sie werden erstaunt sein, wie oft Sie sich in den Figuren wiederfinden. Beste Unterhaltung!
"Gisela Oechelhaeuser ist eine Sammlerin von Nachricht, Information und darin verborgenem Widersinn;
die Lebendigkeit ihrer Kunst erwächst aus der Art, wie sie alles Material im Herzen sofort verfeuert und in eigene Frage-Materie umsetzt.
»Man muss aber in das Elend gehn«, schrieb Volker Braun vor Jahren in einem Gedicht für die Oechelhaeuser. Sie geht ins Elend, das auch ihr eigenes ist:
Wie frei ist der Mensch, wenn er alles darf?"
Hans-Dieter Schütt
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 36 €
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Das Ensemble stellt in ihrer neuen Revue Tonfilmschlager, Couplets und Swingmelodien aus dem reichhaltigen Repertoire dieser legendären Ära vor. Bekannte Künstler wie die »Comedian Harmonists«, Heymann, Hollaender, Brecht und Weill kommen
Das Ensemble stellt in ihrer neuen Revue Tonfilmschlager, Couplets und Swingmelodien aus dem reichhaltigen Repertoire dieser legendären Ära vor. Bekannte Künstler wie die »Comedian Harmonists«, Heymann, Hollaender, Brecht und Weill kommen ebenso zu Wort wie Oscar Straus und Paul Abraham, die als Mitbegründer der Berliner Jazz Operette gelten.
Auch die »Weintraub Syncopators« werden zitiert. Stefan Weintraub und seine Jungs waren die erste deutsche Jazzband von internationalem Rang. Tourneen führten sie in den 30er Jahren durch ganz Europa, in die Sowjetunion und sogar nach Japan und Australien!!!
Die BERLINER VOCAPHONIKER begleiten die Künstler von Berlin ins Exil nach Amerika und wieder zurück nach Deutschland und gehen hierbei der Frage nach, wie sich deren Musik nach ihrer Vertreibung aus Deutschland in der Neuen Welt entwickelte.
Ein unterhaltsamer Abend mit zauberhaften Melodien aus Operette, Kabarett, Theater, Hollywood und dem Broadway.
Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.Eintritt
Karten an der Abendkasse: 44 €
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Krieg als Mittel der Politik erfreut sich in jüngeren Zeit erschreckend wachsenden Zuspruchs. Nach 80 Jahren Frieden in unseren europäischen Breiten scheinen die Erinnerungen an die Schrecken und Folgen von
Wird uns der Frieden in der Demokratie zu langweilig? Feiert die Lust auf Blutbad und Weltenbruch fröhliche Urständ? Ist und bleibt der Mensch ein kriegerisches Wesen?
Wir gehen auf literarische Spurensuche zum Beginn des letzten Jahrhunderts, als nach langer Friedenszeit ein Krieg von nicht wenigen lyrisch nahezu herbeigesehnt wurde. Als er dann da war, wurde er von vielen enthusiastisch begrüßt und gefeiert. Jedoch sah die Realität der Schützengräben anders aus als gedacht. Und nach den Jubelgesängen kamen die Totenklagen.
»Nirgendwo glaubt man so inbrünstig wie in Deutschland an den Krieg als vornehmstes politisches Mittel. Nirgendwo ist man eher geneigt, über seine Schrecken hinwegzusehen und seine Folgen zu mißachten. Nirgendwo setzt man Friedensliebe so gedankenlos persönlicher Feigheit gleich.« Karl von Ossietzky
Sigrid Grajek ist singende Schauspielerin, Kabarettistin und Moderatorin. Mit ihren musikalisch-literarischen Programmen u.a.Claire Waldoff: Ich will aber gerade vom Leben singen…und BERLIN: Die 1920er – Eine Stadt im Taumel beleuchtet sie seit vielen Jahren die Weimarer Republik und Berlin mit Liedern und Texten aus den Jahren 1918 bis 1933.
Jens-Karsten Stoll ist Musiker und Komponist. Als musikalischer Leiter und Komponist war er für Theaterproduktionen u.a. am Berliner Ensemble, Deutschen Theater Berlin und am Schauspielhaus Hamburg tätig. Mit dem Kabarettisten und Regisseur Rainald Grebe arbeitet er seit 2008 zusammen, mit der Schauspielerin Nina Petri seit 2011. Seine Kunst führte ihn u.a. nach Mexiko-City, Bangkok, Hongkong, Washington, Abidjan und Taschkent.
Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.Eintritt
Karten an der Abendkasse: 34 €
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Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhand-Politik - Ein Buch über Verluste, Scham und Würde – 35 Jahre nach der Deutschen Einheit Der radikale Umbruch durch die Treuhand-Politik
Ostdeutsche erzählen von den Folgen der Treuhand-Politik - Ein Buch über Verluste, Scham und Würde – 35 Jahre nach der Deutschen Einheit
Der radikale Umbruch durch die Treuhand-Politik bedeutete für viele Ostdeutsche den Verlust von Arbeit, sozialer Sicherheit und Lebensperspektiven. Dieses Buch erzählt anhand konkreter Beispiele, warum die Schockwellen der 1990er Jahre bis heute reichen. Ehemalige Arbeiter und Angestellte berichten hier erstmals nach langem Schweigen davon, wie ihre Betriebe untergingen und Jahrzehnte harter Arbeit wertlos wurden. Es sind Geschichten von Verzweiflung, Ohnmacht und Diffamierungen – aber auch von Zusammenhalt und Engagement. Sie zeigen eindrücklich, warum die Wunden der Wiedervereinigung oft noch nicht verheilt sind und warum das Misstrauen gegenüber dem politischen System bei vielen bis heute anhält.
In »Der große Schock« berichten Zeitzeugen aus fünf ostdeutschen Orten, wie sie die Wendezeit und speziell die Folgen der Treuhandpolitik erlebt haben. Sie erzählen von Entlassungen, Kampf, Hoffnung, Ohnmacht – und vom Ringen um Gerechtigkeit.
Die Erzählenden stammen aus unterschiedlichen sozialen Kontexten: Schichtleiterinnen, Angestellte, Betriebsräte, Techniker, Bürgermeister, Handwerkerinnen. Ihre Geschichten zeigen, wie tief der Systemwechsel in persönliche Lebensläufe eingriff und wie unterschiedlich Menschen damit umgingen. Einige kämpften mit Protestaktionen, Hungerstreiks oder Betriebserhaltungsplänen, andere orientierten sich neu, viele schwiegen lange. Das Buch durchbricht dieses Schweigen.
Katrin Rohnstock (Hg.)
Katrin Rohnstock, geboren 1960 in Jena, ist Literatur- und Sprachwissenschaftlerin sowie Publizistin. Sie gründete und leitet seit 1998 die Firma Rohnstock Biografien, die seit mehr als zehn Jahren Erzählsalons zu den Folgen der Treuhandpolitik veranstaltet und die Erfahrungsgeschichten der Menschen veröffentlicht. Katrin Rohnstock arbeitet
seit Jahrzehnten an der Schnittstelle von biografischem Erzählen und Zeitgeschichte. Ihre
Methode wurde vielfach ausgezeichnet und gilt als Pionierarbeit in der Aufarbeitung Ost
deutscher Transformationsgeschichten.
Die Erzählungen entstanden in einem partizipativen Prozess: In Kooperation mit lokalen Partnern wurden 2023 und 2024 in verschiedenen Thüringer Projekten von Rohnstock Biografien Erzählsalons organisiert, bei denen ehemalige Werktätige und betrieblich Involvierte aus ihrem Leben berichteten. Die persönlichen Erinnerungen wurden professionell verschriftlicht und von den Erzählenden autorisiert.
Stimmen zum Buch
»Die authentischen Zeitzeugenaussagen verdienen es, sehr ernst genommen zu werden. Sie stehen exemplarisch für die Entwicklungen im Zuge der Umsetzung des Beitrittsbeschlusses – ebenso aber auch für den Stolz der Menschen auf ihre Resilienz beim Durchstehen existenziell schwieriger Situationen.« Maritta Tkalec, Berliner Zeitung
Foto Rohnstock: Ina Schoenenburg
Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnet.Eintritt
Karten an der Abendkasse: 28 €
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Liedgefährten und Gäste auf Spurensuche Am 21.02.2026 wäre Gerhard Gundermann 71 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass finden sich im Theater Ost ( Berlin Adlershof), Freunde, Kollegen, Weg- und Liedgefährten
Liedgefährten und Gäste auf Spurensuche
Am 21.02.2026 wäre Gerhard Gundermann 71 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass finden sich im Theater Ost ( Berlin Adlershof), Freunde, Kollegen, Weg- und Liedgefährten von ihm zusammen, um diesen Geburtstag zu feiern, in der Hoffnung, dass er ihn ähnlich gefeiert hätte. Sie öffnen seine Schatzkisten und begeben sich gemeinsam auf Spurensuche. Eine Reise in die Vergangenheit, aber auch in die Gegenwart und Zukunft.
Mit dabei sind:
Brigade Feuerstein (1978 – 1988)
„Vor gar nicht allzu langer Zeit, lebten im Land KLINGKLANG in der Stadt WEISSNICHTWO ein paar lustige Gesellen“. So oder ähnlich begannen die ersten Stücke der BRIGADE FEUERSTEIN, die Gerhard Gundermann für die kleinen und großen Kinder der Stadt Hoyerswerda, genannt Hoywoy, erfand. Begeistert vom Agit Prop der zwanziger Jahre und den Attraktionen von Rummel und Zirkus entstand z.B. auch „Feuersteins SPECTAKULUM“ - ein fast vierstündiger Abend mit Lied, Theater, Show und Tanz. Einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem Programm „Eine Seefahrt“ zeigen an diesem Abend die ehemaligen Mitglieder der Brigade Feuerstein Elke Förster, Rainer Westphal und Conny Gundermann und werden musikalisch von den Liedgefährten mit dem Feuerstein Bassisten Udo Seidel unterstützt.
Linda und die erweiterte lange Leitung
Gundermanns Lieder klingen nach. Nicht nur in seiner Generation, sondern auch in den Kindern, die mit dieser Musik aufgewachsen sind und die Lieder nun in die nächste Generation weitertragen. Linda Gundermann ist eines dieser Kinder, die Gundermanns Lieder an Freunde und Freundinnen und auch einige Liedermachende herangetragen hat. So reist sie mit dem Projekt „Linda und die lauten Bräute“ seit 7 Jahren durch die Lande, in dem Gundermanns Lieder zusammen mit den eigenen Werken der 6 Bräute gespielt werden. Seit 2023 singt Linda in einem neuen Projekt, dem Liedermacherinnentrio „Linda und die lange Leitung“ ihre eigenen Lieder. An diesem Abend versammeln sich Teile beider Gruppen als „verlängerte Leitung“. Mit dabei: Sonja Blume, Judith Retzlik, Melvin Haack, Lari von „Lari und die Pausenmusik“ und Linda Gundermann
Liedgefährten
Am 21.Februar 2015 wäre Gerhard Gundermann 60 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass entstand ein emotional fröhliches, kraftvolles und berührendes literarisch-musikalisches Programm mit Gedanken, Zwischentexten und einigen seiner schönsten Lieder mit „geliehenen Musiken“, z.B. von Bruce Sprinsteen, Tom Waits, Steeleye Span und den Beatles. Es erzählt viel von dem Menschen und Künstler Gerhard Gundermann und deshalb auch von denen, die mit ihm einen Teil seines Weges gegangen sind. Gerhard Gundermann hat uns Lieder und Texte hinterlassen, von denen er sich wünschte, dass sie zu Lebensmitteln werden, mittels derer wir auftanken können. Doch er hat nicht wissen können, wie wichtig sie uns gerade heute sind. Die Welt ist durch Armut und Kriege noch unsicherer geworden - und wir müssen in ihr leben und uns verhalten. Auch deshalb haben wir- trotz Verlust, Trauer und Sprachlosigkeit- uns entschlossen, mit neuen Mitgliedern unser Programm wieder aufzubauen. Denn dieses Programm hat den Wunsch und auch die Kraft, so lange es gebraucht wird, nachzuklingen.
Auf Spurensuche begeben sich: Carmen Orlet, Tina Powileit, Maria Haupert, Linda Gundermann, Conny Gundermann, Udo Seidel, Andreas Bunckenburg, Melvin Haack und Thomas Otto
Foto: Thomas Neumann
Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 34 €
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Herman van Veen, Konstantin Wecker, Joe Dassin, Bobby Goldsboro, die Prinzen, Element of Crime...-ein „Koffer voller Cover (….und abgeleiteter Arbeit)“ Der Schauspieler, Regisseur und passionierte Sänger Dirk Audehm (dem
Herman van Veen, Konstantin Wecker, Joe Dassin, Bobby Goldsboro, die Prinzen, Element of Crime...-ein „Koffer voller Cover (….und abgeleiteter Arbeit)“
Der Schauspieler, Regisseur und passionierte Sänger Dirk Audehm (dem Theater Ost-Publikum bekannt durch seinen Soloabend „Ein Clown kündigt“) singt Lieder, die ihn jahrelang begleitet, sein Leben bestimmt und manchmal sogar verändert haben. Wobei der Begriff Coversong nicht nur durch die eigene Interpretation, sondern manchmal auch frech verschmitzten Bearbeitungen weit gefächert scheint.
Begleitet von zwei herausragenden Musikern: Thomas Möckel am Piano (auch Arrangements) und Hannes Richter am Schlagzeug, an der Gitarre und tausend anderen Instrumenten. Ein sehr persönlicher Abend, voll Witz und Melancholie. Ein Konzert, das in diesen aufgewühlten Zeiten Ihr Herz erwärmen wird.
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 36 €
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BOCK AUF OSTROCK ? Musiksatire vom Feinsten mit den Zeugen Amigas Himmelsrichtungsmusik – Das sind musikalische Klänge und gesangliche Textpoesie aus ehemalig groß eingezäunten Gebietsflächen,
BOCK AUF OSTROCK ?
Musiksatire vom Feinsten mit den
Zeugen Amigas
Himmelsrichtungsmusik – Das sind musikalische Klänge und gesangliche Textpoesie aus ehemalig groß eingezäunten Gebietsflächen, lyrische Texte aus einer verschwundenen Zeit, ein Schaumbad traumhafter Melodien, bei denen einst Texte zu Silben klanglich angepasst wurden. Diese werden ohne Kompass dargeboten. Es ist daher nicht navigierbar, aus welcher Himmelsrichtung sie Ihren Gehörgang treffen!
Erleben Sie einen nostalgischen Musikabend der besonderen Art. „Die Zeugen Amigas“ ( Micha "Maschine" Winkler ( tb,tub,tut,blas,Voc,Trill etc.) Silke Traurigtal zu Freudenberg ( key,akk,voc ) und Matthias MachtNichts ( bum-bum-klatsch,beatbox ) präsentieren Ihnen verjazzte Ostrockhits mit Augenzwinkern, wie Sie sie noch nie gehört haben. Eine Ostrockpersiflage mit NDW-Segmenten. Dazu gibt es Geschichten aus dem Hirschbeutel…Ganz ohne Gitarre!
ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG
Diese Klangstunde kann Ihre Sichtweise auf Hörgewohnheiten sowie Ihre Geisteshaltung zu längst vergangenen Hits ändern!
ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG
Das Theater ist ab 18.30 Uhr geöffnet
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 39€
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Es war Sommer vor einigen Jahren, als sich ein Akkordeonist aus Preetz (BRD) und ein Schauspieler/Sänger aus Pankow (DDR) für ein Kleinkunstprogramm zusammentaten, um eine klingende Sozialgeschichte im Spiegel von
Es war Sommer vor einigen Jahren, als sich ein Akkordeonist aus Preetz (BRD) und ein Schauspieler/Sänger aus Pankow (DDR) für ein Kleinkunstprogramm zusammentaten, um eine klingende Sozialgeschichte im Spiegel von Songs aus Ost und West zu erarbeiten : „Vom Urknall bis zum Mauerfall“ heißt das Opus, mit dem die beiden seitdem deutschlandweit ihr Publikum begeistern. Und nun ist der erste Ableger fertig: „Urknall Zwo. Vicky & Co“
Henry Nandzik und Dirk Rave haben sich für dieses neue Programm die Songs der „musikalischen Gastarbeiter“ vorgenommen. Woher kamen sie? Was haben sie gesungen? Und hatten sie mit dem was sie auf deutsch für uns sangen auch etwas zu sagen? Gefunden haben sie nicht nur die Songs, sondern auch berührende und skurrile Geschichten, die es wert sind erzählt zu werden:
Geschichten von Zwängen und Befreiung, Geschichten von „echten“ Fluchten, Heim- und Fernweh. Geschichten von absurd verfälschenden „Übersetzungen“ und Juwelen deutschsprachiger Gesangstexte. Geschichten von sängerisch begabten GI´s und Interpreten, die mit der deutschen Sprache hörbar Schwierigkeiten hatten. Manche dieser Lieder erzählen fast mehr über uns Deutsche, als über die Menschen, die sie gesungen haben.
Freuen sie sich auf Songs und Chansons von Vicky Leandros, Gitte Haenning, Peter Maffay, Bill Ramsey und Elvis Presley, sämtlich für Akkordeon neu arrangiert von Dirk Rave.
Mitsingen erwünscht !
Dirk Rave: Geboren wurde er 1970 in Preetz/Schleswig-Holstein, machte dort schauspielend und singend seine ersten Bühnenerfahrungen und lernte Akkordeon bei Ingrid Wirth. 1990 Umzug nach Berlin, wo er Musikwissenschaft und Italienisch studierte. Zeitgleich lernte er Theater als Hospitant und Regieassistent bei Doris Harder (Wien), Peter Lund und Winfried Radeke (Neuköllner Oper Berlin) und nahm weiterführenden Akkordeonunterricht im Einzeltonmanual bei Gerhard Scherer. 1995 war er erstmalig als Begleiter in einem Kabarett-Programm auf einer Berliner Bühne zu sehen und zu hören.
Seit Ende der 90er arbeitet Dirk Rave freiberuflich als Regisseur und Akkordeonist, vor allem in Kabarett- und Chansonprogrammen. Letzeres schließt musikalische Leitung, Komposition und Arrangement ein. Bei uns im Theater Ost bekannt und beliebt als (nicht nur ) Zivi von "Schwester Cordula"
Henry Nandzik studierte Klassischen Gesang an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin, später mit der Spezialausrichtung Musical/Schauspiel/Chanson. Seine Engagements führten ihn in das Berliner Ensemble, das legendäre Metropol-Theater Berlin (heute Admiralspalast), an den Friedrichstadtpalast, das Theater des Westens, die Komödie am Kurfürstendamm und noch unzählige weitere Theater. Auch in Film und Fernsehen kann man ihn erleben, unter anderem in SOKO Leipzig. Am Theater Ost ist er aktuell in unserer hauseigenen Produktion "Das Krokodil" zu erleben.
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 34 €
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Seit über dreieinhalb Jahrzehnten geistert sie als Phänomen durch den öffentlichen Diskurs – die Ostfrau. Unmittelbar nach dem Mauerfall in den bundesdeutschen Medien ob ihrer vermeintlichen sexuellen Unbefangenheit beklatscht, wurde
Seit über dreieinhalb Jahrzehnten geistert sie als Phänomen durch den öffentlichen Diskurs – die Ostfrau. Unmittelbar nach dem Mauerfall in den bundesdeutschen Medien ob ihrer vermeintlichen sexuellen Unbefangenheit beklatscht, wurde sie später als ausgekochte Sphinx beschrieben, die – siehe Merkel oder Wagenknecht – über Männerleichen hinweg zur Macht strebt.
Während dem Ostmann bis heute das Loser-Image anhaftet – und sein Bildnis in den Fotoarchiven der großen Magazine allein unter den Stichworten Harz IV, Stasi, Pegida und AfD zu finden ist, bleibt die Ostfrau geheimnisumwittert.
Jürgen Kuttner unternimmt in seinem neuen Videoschnipselvortrag nun den ehrenwerten Versuch, dem Rätsel Ostfrau endlich näher zu kommen. Ein ebenso lehrreicher wie unterhaltsamer Abend für alle Geschlechter.
Ein Videoschnipselabend, was ist das? 3sat: „Kuttners One-Man-Show besteht aus zwei Elementen: aus einem historisch-medienkritischen Diskurs und aus Fernsehausschnitten. Das hört sich angsteinflößend an, ist es aber nicht. Kuttners ‚Video-Schnipsel-Vorträge‘ gehören zum Unterhaltsamsten und Klügsten, was derzeit zu sehen ist.“
Seit November 1996 veranstaltet Jürgen Kuttner Monat für Monat an der Berliner Volksbühne seine Videoschnipselabende. Viele Zuschauer dürften inzwischen erfahren haben, was ein Videoschnipselabend mit Kuttner ist, denn auch über die Grenzen Berlins hinaus, im gesamten deutschsprachigen Raum, von Hamburg über München bis Wien und Zürich sind diese Abende hochintelligenter, inspirierender und ebenso witziger Einsichten nicht zu überbietende Fernsehunterhaltung und Lehrstück in einem:
Doch so lehrreich, bizarr oder unterhaltsam diese Schnipsel auch sind, ihre wahre Wirkung entfalten sie erst in der Kommentierung durch Kuttner. Zwar haben die präsentierten Ausschnitte für gewöhnlich eine Gesamtlänge von etwa einer halben Stunde, doch schwankt das Zeitmaß ihrer jeweiligen Kommentierung erheblich. Besucher der Vorstellungen sollten also etwaige anschließende Verabredungen flexibel treffen.
Das Theater ist ab 18:30 Uhr geöffnetEintritt
Karten an der Abendkasse: 27 €
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Mit der Erzählung „Das Krokodil“, die unserer Inszenierung zugrunde liegt, nehmen wir Anlauf, den heiteren Dostojewski vorzustellen. Das Krokodil zieht seine Kraft aus der absurden Ausgangssituation eines Mannes, der von
Mit der Erzählung „Das Krokodil“, die unserer Inszenierung zugrunde liegt, nehmen wir Anlauf, den heiteren Dostojewski vorzustellen. Das Krokodil zieht seine Kraft aus der absurden Ausgangssituation eines Mannes, der von einem Reptil verschluckt wird und sich im Bauch des Ungetüms wohlig einrichtet. Dostojewski verspottet in dieser Erzählung das ökonomische Prinzip und den Kapitalismus, in dem der Mensch neben dem Profit nichts mehr gilt. Seitenhiebe verteilt er dabei auf die weltfremde russische Administration und auf die starren Gesellschaftsstrukturen.
Am Ende entpuppt sich die Geschichte auch als Satire auf den Wahnsinn ausufernder Bürokratie, die einer komplexer werdenden Welt nicht mehr gewachsen scheint. Aktueller kann eine Geschichte kaum sein.
Regie: Kathrin Schülein
Darsteller: Inka Pabst, Thilo Herrmann, Henry Nandzik, Roger Pabst
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 38 €
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Mit der Erzählung „Das Krokodil“, die unserer Inszenierung zugrunde liegt, nehmen wir Anlauf, den heiteren Dostojewski vorzustellen. Das Krokodil zieht seine Kraft aus der absurden Ausgangssituation eines Mannes, der von
Mit der Erzählung „Das Krokodil“, die unserer Inszenierung zugrunde liegt, nehmen wir Anlauf, den heiteren Dostojewski vorzustellen. Das Krokodil zieht seine Kraft aus der absurden Ausgangssituation eines Mannes, der von einem Reptil verschluckt wird und sich im Bauch des Ungetüms wohlig einrichtet. Dostojewski verspottet in dieser Erzählung das ökonomische Prinzip und den Kapitalismus, in dem der Mensch neben dem Profit nichts mehr gilt. Seitenhiebe verteilt er dabei auf die weltfremde russische Administration und auf die starren Gesellschaftsstrukturen.
Am Ende entpuppt sich die Geschichte auch als Satire auf den Wahnsinn ausufernder Bürokratie, die einer komplexer werdenden Welt nicht mehr gewachsen scheint. Aktueller kann eine Geschichte kaum sein.
Regie: Kathrin Schülein
Darsteller: Inka Pabst, Thilo Herrmann, Henry Nandzik, Roger Pabst
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 38 €
