"WARUM ICH NUNMAL OSSI BIN"
Lieder aus dem Arbeitszimmer Türen dicht. Hoffentlich kein Telefon. Lieder aus dem Arbeitszimmer. Kein Apparatewald, lieber schlanke, den Auftritten nahekommende Momentaufnahmen. Na ja, von Micha Letz ein bisschen aufpoliert, aber Arbeitscharakter
Lieder aus dem Arbeitszimmer
Türen dicht. Hoffentlich kein Telefon. Lieder aus dem Arbeitszimmer. Kein Apparatewald, lieber schlanke, den Auftritten nahekommende Momentaufnahmen. Na ja, von Micha Letz ein bisschen aufpoliert, aber Arbeitscharakter eben. An den Liedern ist eh nie alles fertig. Der Vortrag folgt Zeitzeichen. Texte drängen auf Aktualisierung. Neue Themen werden virulent.
„Lieder sind Brüder der Revolution“ sangen wir in hoffnungsvolleren Lagen. Die aktuelle Geschichte widerspricht der schönen Metapher nicht, aber sie fordert Geduld. Warum ich die Klampfe nicht weggelegt habe? Weil im Transit von der verlorenen zur erträumten Heimat Lieder Bericht geben können von Verzweiflung und neuem Aufbäumen. Weil sie den Rücken stärken. Beim Weitergehen und beim Blick zurück auf Lebensqualitäten, die uns Ossis prägten. Wir hatten eben Glück.
Biografisches
Hartmut König, DDR-Politiker, Journalist, Autor, Liedermacher
Geboren 14.10.1947 in Berlin
Vater: Werkzeugmacher, Mutter: Telegrafistin
Aufgewachsen in Berlin (DDR), Schulbesuch und Abitur: Heinrich-Schliemann-Oberschule im Prenzlauer Berg; Berufsausbildung als Kühlanlagenbauer
Mitbegründer der ersten deutschsprachigen DDR-Beatgruppe „Team 4“ (1964) sowie des Berliner Hootenanny- und Oktoberklubs (1966 bzw. 1967)
1966-67 Volontär in der Redaktion „Neues Deutschland“
1967-73 Studium und Forschungsstudium Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig (dort Promotion 1974)
1967 Mitglied der SED
1970 DDR-Delegierter zur Weltjugendversammlung der UNO in New York; Auftritt bei einer Solidaritätsveranstaltung im Manhattan-Center mit Pete Seeger, Mikis Theodorakis und Arthur Miller zur Unterstützung des Widerstands gegen die griechische Militärdiktatur
1973-1976 Chefredakteur des vom Internationalen Studentenbund in Prag herausgegebenen Journals „World Student News“
Teilnahme am Weltkongress der Friedenskräfte 1973 in Moskau
1976-1988 Sekretär des Zentralrates der FDJ, zunächst für internationale Beziehungen, ab 1979 für Kultur
1981-86 Kandidat und 1986-89 Mitglied des ZK der SED
Zeitweilig Vizepräsident des DDR-Friedensrates sowie Mitglied des Weltfriedensrates
1988 Begegnung mit Ernesto Cardenal in Managua
1989 Stellvertreter des Ministers für Kultur der DDR
Nach 1990 Tätigkeit in einem Westbrandenburgischen Zeitungsverlag; Wohnsitz nahe Bernau bei Berlin
Ausgewählte Veröffentlichungen: Poesiealbum (DDR, 1972); „Liederbaum“ (DDR, 1986); CD „Porträt in Liedern“ (DDR; 1972); „Warten wir die Zukunft ab“ (Autobiografie, 2017); CD „Hartmut König: „Sag mir, wo du stehst – alte & neue Songs“ (2019)„Ein bildhübscher Schneider in Crossen – Limericks aus tausendundeiner Sitzung“ (2021); „Das Selbst der Gerechten – Politische Texte eines Jahrzehnts“ (2022); „Stalin, Dulles und der Galgen in Prag“ (Doku-Fiction 2025)
Eintritt
Karten an der Abendkasse: 31 €
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