Menschen am Sonntag
Als Walfriede Schmitt 1994 durch die Sat.1 TV-Serie „Für alle Fälle Stefanie“ als „Oberschwester Klara“ deutschlandweit populär wird, hat sie schon in mehr als 50 Film- und Fernsehrollen ihre große
Als Walfriede Schmitt 1994 durch die Sat.1 TV-Serie „Für alle Fälle Stefanie“
als „Oberschwester Klara“ deutschlandweit populär wird, hat sie schon in mehr als 50 Film- und Fernsehrollen ihre große Wandlungsfähigkeit unter Beweis können. Stellvertretend für sehr viele Rollen sei an „Das Schilfrohr“ (nach einem Roman von Anna Seghers) und die Gerhart-Hauptmann-Verfilmung des „Bahnwärter Thiel“ an der Seite von Martin Trettau erinnert. 1982 erhält sie für die Rolle der Richterin im DEFA-Film „Die Beunruhigung“ den Kunstpreis der DDR.
Die Tochter einer Schauspielerin und eines Dramaturgen wird 1943 in Berlin geboren. Sie beginnt an der Humboldt Universität ein Studium der Sinologie, was sie abbricht, um dann an der Schauspielschule in Berlin-Treptow - der jetzigen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ - zu studieren. Nach Engagements in Parchim, Halle und Meiningen zählt sie von 1972 bis 1994 zu den Protagonistinnen der Berliner Volksbühne. 1989 ist sie Mitbegründerin des Unabhängigen Frauenverbandes.
2003 erhält sie den Berliner Frauenpreis für ihr Engagement gegen Krieg und Gewalt. Neben ihrer Filmtätigkeit arbeitet sie in den U.S.A. und in Kanada als Gastdozentin. Im Herbst 2008 übt sie mit fünf Frauen in der JVA Pankow, alle Langzeithäftlinge, schauspielerische Praktiken für "Der Fremde" von Albert Camus. "Durch diese Frauen bin ich barmherzig geworden.“ sagt sie in einem Interview.
2009 erscheint ihr Debütroman „Gott ist zu langsam“. Es gibt also viel zu erfahren über „Gott und die Welt“ und Walfriede Schmitt.
Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet
Die Tochter einer Schauspielerin und eines Dramaturgen wird 1943 in Berlin geboren. Sie beginnt an der Humboldt Universität ein Studium der Sinologie, was sie abbricht, um dann an der Schauspielschule in Berlin-Treptow - der jetzigen Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ - zu studieren. Nach Engagements in Parchim, Halle und Meiningen zählt sie von 1972 bis 1994 zu den Protagonistinnen der Berliner Volksbühne. 1989 ist sie Mitbegründerin des Unabhängigen Frauenverbandes.
2003 erhält sie den Berliner Frauenpreis für ihr Engagement gegen Krieg und Gewalt. Neben ihrer Filmtätigkeit arbeitet sie in den U.S.A. und in Kanada als Gastdozentin. Im Herbst 2008 übt sie mit fünf Frauen in der JVA Pankow, alle Langzeithäftlinge, schauspielerische Praktiken für "Der Fremde" von Albert Camus. "Durch diese Frauen bin ich barmherzig geworden.“ sagt sie in einem Interview.
2009 erscheint ihr Debütroman „Gott ist zu langsam“. Es gibt also viel zu erfahren über „Gott und die Welt“ und Walfriede Schmitt.
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