DON QUIJOTES LETZTER AUSZUG

SO152.18:00DON QUIJOTES LETZTER AUSZUGEin Theater-Solo mit Jens-Uwe Bogadtke Das witzig-nachdenkliche Theatersolo beginnt am Ende des weltbekannten Romans von Cervantes. Steffen Mensching hat dem Schauspieler dieses Stück zwischen Schein und Sein aus einem Guss auf den Leib geschrieben. [...] EintrittKarten im Vorverkauf: 30 €
Karten an der Abendkasse: 34 €
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DON QUIJOTES LETZTER AUSZUG

Die wahnwitzige Suada des Irren der mit Mühlen kämpfte nach Cervantes von Steffen Mensching

Der letzte Auszug treibt Don Quijote an die Grenze des Vorstellbaren, das Ende seiner Welt, den Rand des Wahnsinns.

Grenz-Erfahrung, Wahn-Vorstellung, End-Spiel

Aus den Kritiken:

Steffen Mensching hat dem Schauspieler dieses witzige sowie nachdenkliche Stück zwischen Schein und Sein aus einem Guss auf den Leib geschrieben. Und der "spielt" den Ritter von der traurigen Gestalt nicht, nein, er verkörpert ihn! Ein eisernes Bettgestell und Miguel de Cervantes' Buch "Don Quijote" genügen Bogadtke als Requisiten, um aus der burlesken Parodie des Ritterromans eine Reflexion gegenwärtigen Lebens in den Wirrnissen der Zeiten werden zu lassen. Dabei wechseln Stimmung und Tempo ständig, von Melancholie, Selbstmitleid zu Wut und Aggression bis Reue, aber auch verzweifeltem Spaß... Mit leisen, gewitzten Untertönen springt er virtuos zwischen Realität, Fiktion, Illusion und multiplem Ich hin und her. "Ob man auch übers Wasser gehen kann? Es wird behauptet, noch ist nichts bewiesen." Quijotes Schluss-Satz ging fast unter im tosenden Beifall für Jens-Uwe Bogadtke.(Berliner Morgenpost)

Text: Steffen Mensching

Spiel: Jens-Uwe Bogadtke

Veranstaltungsfoto: Stephan Schick

Steffen Mensching:

Der Text beschreibt den Aufstand des Helden gegen den Autoren. Quijote, der berühmte Ritter von der traurigen Gestalt, fordert von seinem Biographen Cervantes entschiedene Richtigstellungen. Wie oft, wenn eine Geschichte erst mal erzählt ist, gibt es Streit über das Es-war-einmal. Quijotes Schicksal: Seine Version nimmt niemand mehr ernst. Am Ende seines tatenreichen Lebens muss er, der gegen Zauberer und Windmühlen stritt, gegen ein Gespenst antreten, das in seinem Namen auftritt. Wichtigste Quelle der wahnwitzigen Suada ist neben dem Original, der Quijote-Kommentar des Spanischen Dichter-Philosophen Miguel de Unamuno sowie Bruno Franks Roman „Cervantes“.
Das Theater ist ab 17:00 Uhr geöffnet.

Eintritt

Karten im Vorverkauf: 30 €
Karten an der Abendkasse: 34 €

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Anfahrt

Theater Ost
Moriz-Seeler-Str. 1
12489 Berlin